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Müritz in Flammen 2026: Ein unvergesslicher Abend mit Feuerwerk, Mondschein, Wetterleuchten und Biberbesuch

Der gestrige Abend an der Müritz war ein besonderes Erlebnis für alle, die Feuerwerk und Natur lieben. Das Wetter spielte perfekt mit, der Himmel war klar, und die Mondsichel leuchtete eindrucksvoll über dem Feuerwerk.


Ich konnte das Feuerwerk von einem idealen Standort aus fotografieren. Nachdem die meisten anderen Feuerwerksbeobachter bereits auf dem Heimweg waren, bekam ich noch unerwarteten Besuch von einem Biber.




Der perfekte Standort für Feuerwerksfotografie am Müritz


Ich habe meine Fotos vom Anleger der Waldschänke aus gemacht. Von dort hat man eine gute Sicht auf das Feuerwerk, das über dem See gezündet wurde. Die Nähe zum Wasser sorgt zusätzlich für schöne Spiegelungen.


Um die Kamera stabil zu halten, habe ich mein Stativ mit einem kleinen Spanngurt an den Planken des Bootsanlegers befestigt. Das hatte zwei Vorteile, um einen stand die Kamera besonders stabil, wodurch Verwacklungen vermieden wurden und zum  anderen konnte die Kamera samt Stativ nicht versehentlich ins Wasser fallen.


Herausforderungen beim Fotografieren von Feuerwerk


Feuerwerk zu fotografieren ist immer eine Herausforderung. Die Helligkeit der Explosionen variiert stark, und es ist nicht immer einfach, die richtige Belichtung zu finden. Zu kurze Belichtungszeiten lassen das Feuerwerk schnell zu dunkel erscheinen, zu lange Belichtungszeiten können dagegen zu überbelichteten Bildern führen.


Meine wichtigsten Tipps aus dem gestrigen Abend:


  • Die Kamera auf Bulb einstellen:

So kann man mit einem Fernauslöser genau so lange belichten, wie das einzelne Feuerwerk am Himmel zu sehen ist.


  • Blende zwischen f/8 und f/11 wählen:

So bleibt das Feuerwerk scharf, und die hellen Lichter brennen nicht zu schnell aus.


  • Niedrige ISO-Einstellung (100-200):

ISO 100 bis 200 ist meist ideal, um Bildrauschen möglichst gering zu halten und zu hohe ISO zahlen lassen die Lichter schnell ausbrennen.


  • Langzeitbelichtung nutzen:

Belichtungszeiten von etwa 2 bis 5 Sekunden sind oft gut geeignet, um die Lichtspuren des Feuerwerks einzufangen.


  • Stativ verwenden:

Ein stabiles Stativ ist bei Langzeitbelichtungen unverzichtbar.


  • Fern- oder Selbstauslöser:

So werden Verwacklungen beim Auslösen vermieden.


  • Belichtungslänge individuell anpassen: Ideal ist es, genau so lange zu belichten, wie die einzelnen Feuerwerkskörper sichtbar sind.


  • überbelichtetes Feuerwerk vermeiden:

Da sich die Helligkeit mehrerer Explosionen summiert, können mehrere Feuerwerkskörper an derselben Stelle schnell zu komplett weißen Flächen führen.



Bei der Brennweite ist es meist sinnvoll, etwas weitwinkliger zu fotografieren, damit das Feuerwerk nicht abgeschnitten wird. Allerdings gibt es fast immer einzelne Feuerwerkskörper, die doch noch höher steigen als erwartet.


Der Mond als beeindruckende Kulisse


Ein besonderes Highlight war der Mond, der während des Feuerwerks am Himmel stand. Er sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre und gab den Fotos eine zusätzliche Tiefe. Die Kombination aus Feuerwerk, Müritz und Mondsichel machte den Abend besonders eindrucksvoll.



Naturbeobachtungen am Müritz inklusive Biberbesuch


Nach dem Feuerwerk blieb ich noch etwas länger am Anleger, in der Hoffnung, vielleicht noch Wetterleuchten (Blitze in der Ferne) in der Gewitterwolke Richtung Kölpinsee fotografieren zu können.


Irgendwann hörte ich ein Platschen und konnte im schwachen Mondlicht einen Biber sehen. Dieser Moment zeigte noch einmal, wie nah Natur und besondere Erlebnisse an der Müritz zusammenliegen.


Tipps für einen gelungenen Feuerwerksabend am Müritz


Wer selbst einmal ein Feuerwerk an der Müritz fotografieren möchte, sollte folgende Punkte beachten:


  • Frühzeitig einen guten Standort suchen:

Plätze wie der Anleger der Waldschänke bieten eine schöne Sicht auf das Feuerwerk.


  • Kamera stabilisieren:

Ein Stativ und eine zusätzliche Befestigung können gegen Wind, Erschütterungen und versehentliche Bewegungen helfen.


  • Wetter beobachten:

Ein klarer Himmel ist ideal, aber auch Wolken können interessante Effekte bringen. Nach Möglichkeit sollte der Wind vom eigenen Standort wegwehen, damit Rauch nicht in Richtung Kamera zieht und das Feuerwerk verdeckt.


  • Geduld mitbringen:

Feuerwerk ist unvorhersehbar. Oft braucht es etwas Zeit, bis Einstellungen, Bildausschnitt und Timing zusammenpassen.


  • Natur respektieren:

Gerade bei Begegnungen mit Tieren wie dem Biber sollte man ruhig bleiben, Abstand halten und die Tiere nicht stören.



Feuerwerk in grün


Die Müritz bietet nicht nur spektakuläre Feuerwerke, sondern auch eine beeindruckende Naturkulisse. Wer diese Kombination erleben möchte, findet hier ideale Bedingungen für besondere Fotos und unvergessliche Momente.


 
 
 

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